Vorsorge für gesunde, strahlende Zähne.

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Die Zahnbürste: Putzen mit Stil

Gesunde Zähne beginnen mit der richtigen Pflege – und mit Dr. Beetke & Kollegen in Hamburg

Morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen – ganz automatisch greifen wir zur Zahnbürste. Aber wie ist dieses unverzichtbare Hilfsmittel überhaupt entstanden? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Die clevere Idee, Zähne mit „Bürsten“ sauber zu halten, ist viel älter, als man denkt. 

Die Menschheit hatte schon früh ein Gespür dafür, dass saubere Zähne nicht nur schöner, sondern auch gesünder sind. 

Back to the roots

Bereits die Höhlenmenschen aus der Steinzeit reinigten mit Pflanzenfasern und Wurzeln die Zahnzwischenräume. Verfeinert wurde diese rudimentäre Form der Zahnhygiene von den Ägyptern: Sie nutzten kleine Äste des Arak-Baumes, die an einem Ende zerkaut wurden, als natürliche Zahnbürsten. Das Besondere: Der Baum enthält von Natur aus Fluorid und diente somit auch gleich als Zahnpasta. In vielen arabischen und afrikanischen Ländern wird das „Siwak“ oder „Miswak“ übrigens noch heute verwendet. Im Mittelalter schwand das Bewusstsein für die Mundhygiene: Die Menschen nahmen ihre Finger oder Lappen, um ihre Zähne zu reinigen. Dass das zulasten der Zahngesundheit ging, wundert wenig.

Von Schweineborsten zum Nylon

Die Zahnbürste, so wie wir sie kennen, hat ihren Ursprung im 15. Jahrhundert in China: Ein Holzgriff mit Schweineborsten – nicht gerade sanft zum Zahnfleisch, aber trotzdem ein Meilenstein für die Mund­hygiene. Als sie im 17. Jahrhundert nach Europa kam, dauerte es nicht lange, bis sich weichere Varianten aus Pferdehaar durchsetzten – für das Gros der Bevölkerung waren diese Bürsten allerdings kaum erschwinglich. Der Durchbruch gelang erst 1938 mit der Erfindung der ersten Zahnbürste mit Nylonborsten. Plötzlich war das Zähneputzen nicht mehr nur eine Angelegenheit der ­Reichen, sondern für jeden zugänglich. In den 1960er-Jahren folgte dann die elektrische Zahnbürste, die bis heute für eine noch effektivere Plaque-Entfernung sorgt.

Bürstenvielfalt – welche Zahnbürste passt zu mir

Zahnbürste ist nicht gleich Zahnbürste! Neben Hand- und Elektrobürsten gibt es feine Unterschiede, die entscheidend für eine gründliche Reinigung sind. 

  • Weiche Borsten – sanft zum Zahnfleisch, ideal bei empfindlichen Zähnen oder freiliegenden Zahnhälsen.
  • Mittlere Borsten – die goldene Mitte: gründlich, aber schonend. 
  • Harte Borsten – reinigen kraftvoll, können aber Zahnfleisch und Zahnschmelz schädigen. 
  • Schräge Borsten gelangen besser in die Zahnzwischenräume und entfernen Beläge gründlicher.
  • Multilevel-Borsten (also unterschiedlich lange Borsten) helfen ebenfalls, schwer erreichbare Stellen zu säubern. 
  • V-förmige Borsten sind ideal für Menschen mit Zahnspangen.
  • Interdentalbürsten oder Zahnseide ergänzen jede Bürste perfekt für eine wirklich gründliche Reinigung.

Wichtig: Egal, für welche Bürste Sie sich entscheiden – spätestens nach zwei bis drei Monaten sollte sie gewechselt werden!

Zähneputzen hat eine lange Geschichte – zum Glück hat sich seit der Steinzeit einiges getan! Moderne Zahnbürsten, Zahnpasten und regelmäßige Zahnarztbesuche sorgen dafür, dass unser Lächeln nicht nur strahlt, sondern die Zähne auch lange gesund bleiben.

Vorsorge für gesunde, strahlende Zähne.

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